Rechtsanwälte Schöpper & Kollegen

Engagement Dortmunder Anwälte in der Flüchtlingshilfe

Wie sagen wir Anwälte so trefflich –

„in vorbezeichneter Angelegenheit“ – der Flüchtlingshilfe, ist es mir ein Anliegen, diese „Angelegenheit“ auch zu einer unseres Berufsstandes zu machen.

Seit nunmehr über 18 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich für den Caritasverband Dortmund in der Rechtsberatung für die Menschen, die sich nicht trauen, offiziell einen RA aufzusuchen oder hierfür keine Mittel haben.

Ganz häufig sind es Menschen mit Migrationshintergrund, die die Hilfe der Caritas erbitten. Und so ist mir bekannt und bewußt, welche Bedeutung „Hilfeleisten“ und das Anerkennen der Nöte und Rechte anderer Menschen für diese selbst, als auch für unser gedeihliches, friedliches Zusammenleben in einer offenen Gesellschaft hat.

So ist jede Hilfe, die wir aktuell den erbarmungswürdigen, aus Krieg, Verfolgung und Elend flüchtenden Familien und Kindern, alten Menschen und allen sonstigen Hilfebedürftigen gewähren, letztendlich nicht nur ein Akt christlicher Nächstenliebe, zu der wir verdammt noch einmal verpflichtet sind, sondern auch eine alternativlose Maßnahme zur Bewältigung der nicht mehr zu übersehenden Weltkrise.

Leider schauen noch immer zu viele Menschen, Länder und Regierungen einfach weg oder meinen den Problemen Herr werden zu können, indem man die Zäune erhöht.

Doch wie bei einer Hochwasserflut, helfen in den Weg gelegte Zäune und Hindernisse nur so lange, solange der Druck nicht eine Stärke erreicht hat, die auch diese Zäune einfach hinwegreißt – und das möglicherweise auf Kosten tausender von Toten. Die dann eintretenden Folgen für das „Hinterland“ sind ungleich schlimmer.

Wollen wir Europa unter dem Tribut von Blut und Leben von der Restwelt abschotten? Können wir dies überhaupt?
Wohl nicht!

Darum jetzt aktiv werden und helfen! Jeder so gut er kann – wenigstens ein klein wenig. Denn aus Tropfen der Hilfe können Rinnsale und dann Ströme werden, die uns und den Flüchtlingen zu neuen, echten Perspektiven verhelfen können.

Hierbei muß uns und den Europäischen Regierungen klar sein, daß es nicht bei der Akuthilfe seine Bewandtnis haben kann, sondern die Probleme der Herkunftsländer ohne Wenn und Aber mit einem ganz neuen Engagement angegangen werden müssen.

Wenn jeder Dortmunder Anwalt eine Spende bei „Aktion Deutschland hilft eV“ oder einer anderen anerkannten Flüchtlingshilfeorganisation geben würde oder auch in anderer Weise Leid zu lindern hilft, würden wir Dortmunder Rechtsanwälte bereits ein Rinnsal der Hilfe entfachen. Wer weiß, wer sich uns anschließt.

Und – mit gutem Beispiel vorangehen, steckt an, wie wir in den jüngsten Nachrichten am Beispiel Dänemarks und Frankreichs sehen.

Also wohlgemut – laßt uns helfen!!

Herzlichts und mit kollegialen Grüßen

Hendrik Schöpper, RA